Herzlich willkommen!

Praxisnah und wissenschaftlich fundiert

Unsere Weiterbildungsangebote richten sich an interessierte an Fach- und Führungskräfte der Region. Sie eröffnen die Möglichkeit, berufsbegleitend neue Qualifikationen und weitere Kompetenzen zu erwerben und so die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Auf hohem akademischen Niveau und zugleich praxisorientiert bauen wir unser Weiterbildungsangebot aus. Unser aktuelles Angebot lehnt sich an das breit gefächerte Lehr- und Forschungsspektrum unserer Fachbereiche an und reicht vom Tagesseminar bis zum berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudium.


Unser Weiterbildungsangebot im Überblick

Berufsbegleitende Bachelorstudiengänge:

Bachelor Allgemeiner Maschinenbau

Bachelor Betriebswirtschaftslehre

Bachelor Mechatronik

Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen


Berufsbegleitende Masterstudiengänge:

Master Elektromobilität

Master Maschinenbau


Akademische Weiterbildungsangebote:

Seminare im Bereich Technik 

Seminare im Bereich Wirtschaft

News

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Die Materialographie gilt als eines der wichtigsten Verfahren der Werkstofftechnik zur Analyse des Gefüges, das ganz maßgeblich die Eigenschaften von Komponenten aus Struktur- und Funktionswerkstoffen beeinflusst. Bei diesem Verfahren wird der Gefügeaufbau von Werkstoffen (Metallen, Keramiken und Kunststoffen), Werkstoffverbundsystemen (Keramik/Metall- oder Metall/Kunststoff) sowie Beschichtungen qualitativ und quantitativ mit mikroskopischen Verfahren untersucht. Dabei ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen dem strukturellen Aufbau - dem Gefüge -, den Eigenschaften und dem Herstellungsprozess von Werkstoffen und Bauteilen zu verstehen und gleichbleibend zu untersuchen.


ZIELSETZUNG

Dieses Seminar vermittelt Ihnen die Grundlagen und üblichen Vorgehensweisen von materialographischen Untersuchungen an Struktur- und Funktionswerkstoffen zur besseren Interpretation. Nach Abschluss des Seminars können Sie anhand bestimmter Merkmale und Kenngrößen das Gefüge von Werkstoffen und Bauteilen qualitativ und quantitativ beschreiben und interpretieren.


INHALTE

      • Theorie der Gefügeinterpretation
      • Überblick der wichtigsten Verfahren und Vorgehensweisen zur materialographischen Untersuchung von Werkstoffen und Bauteilen
      • Mechanische und physikalische Präparations- und Kontrastiertechniken zur Visualisierung des Gefügeaufbaus
      • Qualitative und quantitative Mikroskopie
      • Korrelative Mikroskopie – vom Computertomograph bis zum hochauflösenden REM
      • Erläuterung und Diskussion anhand von Beispielen


ZIELGRUPPE

Werkstoffprüfer, Techniker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Quereinsteiger in werkstofftechnische Qualitätssicherung/Materialanalytik. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.


Abschluss

Teilnahmebestätigung

Dozent

Dr. Timo Bernthale, Gaby Ketzer-Raichle

Dauer

2 Tage

Termin

11.07. - 12.07.2017

Veranstatungsort

Hochschule Aalen

Gebühr

1250 Euro

Teilnehmerzahl

4 – 10 Teilnehmer

Buchungsnummer

2016-T0017

Anmeldeschluss

03.07.2017




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Prof. André Baeten, Dozent für Leichtbau im berufsbegleitenden Masterstudiengang Maschinenbau, hat für Studenten dieser Vertiefungsrichtung eine Exkursion zum Thema „Leichtbau und Faserverbundtechnologie“ organisiert.

Erste Station war die Firma SGL Carbon in Meitingen, wo die High-Tech Verstärkungsfasern aus Carbon produziert werden. Hier kann man sehen, wie aus dem Grundwerkstoff PolyAcrylNitril (PAN) in einem mehrstufigen Prozess hochfeste Carbonfasern entstehen. Im Leichtbauzentrum wurde die anschließende Weiterverarbeitung anschaulich erklärt und die Studierenden konnten die Fertigung von keramischen Bremsscheiben aus faserverstärktem Siliziumkarbid für Sportwagen bei der Sparte Brembo-SGL besichtigen.

Im Anschluss ging es weiter an die Hochschule Augsburg, wo ein CFK-Versuch im Labor auf dem Programm stand. Die Teilnehmer haben Glasfasergewebe mit Epoxydharz infiltriert und dabei das Vakuuminfusionsverfahren (VARI) kennengelernt.

Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch der beiden Institute Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP), ebenfalls in Augsburg. Die Besucher erlebten bei Fraunhofer eine Faser-Pultrusionsanlage, einen Fiber-Placement Roboter sowie Verfahren zum Recycling von Faserverbundwerkstoffen. Im DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie sahen sie die Verarbeitung von faserverstärkten Thermoplasten, das Wickeln eines Raketentanks sowie die zerstörungsfreie Prüfung von Faserverbundwerkstoffen mit Hilfe von Ultraschall und Thermographie.

Die Studenten waren sich einig, dass die Exkursion eine tolle Erfahrung war und Fabian Dörre ergänzt: „Es war spannend zu sehen, wie diese Technologie in der Praxis angewandt wird, über die wir bereits im Vorfeld so viel in der Theorie gelernt haben.“

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Die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen und das Technologiezentrum Leichtbau der Hochschule Aalen erhielten vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg den Auftrag, zwei Leichtbaufortbildungen zu entwickeln, die sich an die gewerblich-technische Zielgruppe wendet. Dabei entstehen ein Grundlagen- und ein Vertiefungskurs, die den Teilnehmern praxisnahe Leichtbaukenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Die Kurse werden im Blended-Learning Format angeboten, das heißt, selbständige Online-Lernphasen wechseln sich mit einer Präsenzphase an der Hochschule Aalen ab. Die IHK Ostwürttemberg ergänzt die Bildungskette mit einer Leichtbauqualifizierung für Auszubildende. Weitere Informationen zu den Kursen und zur Anmeldung gibt es hier.