Werkstoff- und Bauteiluntersuchung mit Materialographie

Wie Sie das gefüge von Materialien besser bewerten können

Die Materialographie gilt als eines der wichtigsten Verfahren der Werkstofftechnik zur Analyse des Gefüges, das ganz maßgeblich die Eigenschaften von Komponenten aus Struktur- und Funktionswerkstoffen beeinflusst. Bei diesem Verfahren wird der Gefügeaufbau von Werkstoffen (Metallen, Keramiken und Kunststoffen), Werkstoffverbundsystemen (Keramik/Metall- oder Metall/Kunststoff) sowie Beschichtungen qualitativ und quantitativ mit mikroskopischen Verfahren untersucht. Dabei ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen dem strukturellen Aufbau - dem Gefüge -, den Eigenschaften und dem Herstellungsprozess von Werkstoffen und Bauteilen zu verstehen und gleichbleibend zu untersuchen.

Zielgruppe
Werkstoffprüfer, Techniker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Quereinsteiger in werkstofftechnische Qualitätssicherung/Materialanalytik
Preis
1.250 €
Abschluss
Teilnahmebestätigung
Dauer
2 Tage
Nächster Termin
11.-12.09.2019
Anmeldeschluss
28.08.2019
Veranstaltungsort
Hochschule Aalen

Dieses Seminar vermittelt Ihnen die Grundlagen und üblichen Vorgehensweisen von materialographischen Untersuchungen an Struktur- und Funktionswerkstoffen zur besseren Interpretation. Nach Abschluss des Seminars können Sie anhand bestimmter Merkmale und Kenngrößen das Gefüge von Werkstoffen und Bauteilen qualitativ und quantitativ beschreiben und interpretieren.


  • Theorie der Gefügeinterpretation
  • Überblick der wichtigsten Verfahren und Vorgehensweisen zur materialographischen Untersuchung von Werkstoffen und Bauteilen
  • Mechanische und physikalische Präparations- und Kontrastiertechniken zur Visualisierung des Gefügeaufbaus
  • Qualitative und quantitative Mikroskopie
  • Korrelative Mikroskopie – vom Computertomograph bis zum hochauflösenden REM
  • Erläuterung und Diskussion anhand von Beispielen


Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.

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