In Sachen Bildung ist die Hochschule Aalen ein verlässlicher Partner. Das wissen die Unternehmen, Gemeinden, Verbände und Institutionen – und freuen sich deshalb, dass die Hochschule bedarfsgerecht ein weiteres interessantes Angebot geschaffen hat: die neugegründete Weiterbildungsakademie bietet berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge sowie Kurse und Seminare zur beruflichen Weiterbildung an.
Ab dem kommenden Wintersemester starten zwei neue berufsbegleitende Studiengänge: Allgemeiner Maschinenbau sowie Mechatronik sind die Fachgebiete, in denen künftig Arbeitnehmer innerhalb von vier Jahren den Bachelor-Abschluss erlangen können. Zielgruppe der berufsbegleitenden Studiengänge sind Berufstätige mit der üblichen Berechtigung zum Hochschulzugang: (Fach)Abitur, Techniker oder Meisterbrief, die durch ein Studium den nächsten Schritt in der Karriere anstreben oder sich neu orientieren wollen.
Auch an Auszubildende, die parallel zu ihrer Berufsausbildung einen Hochschulabschluss erwerben wollen, wendet sich das Angebot der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen. "Die Hochschule Aalen ist geradezu prädestiniert für berufliche Weiterbildung", betont Prof. Dr. Ulrich Schmitt, der gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Peter Gerloff das Konzept der Weiterbildungsakademie erarbeitet hat: "Wir haben hier die Kompetenz der Ingenieurpädagogen und Technischen Redakteure, außerdem alle gängigen Ingenieurstudiengänge. Die Materialien für das Selbststudium wie Skripte, Videos und Animationen können fachlich, technisch und didaktisch auf höchstem Niveau erstellt und eingesetzt werden", fügt er an. Alexandra Jürgens ist die Geschäftsführerin der GmbH. "In Zukunft brauchen wir noch mehr qualifizierte Hochschulabsolventen, besonders bei Ingenieuren. Berufstätigkeit und ein Präsenzstudium vor Ort zu vereinbaren wird daher immer mehr an Bedeutung gewinnen."
So ist das Studium organisiert
Verteilt über acht Semester werden exakt die gleichen Lehrinhalte wie im Vollzeitstudium vermittelt und geprüft. Bewusst grenzt sich das Aalener Studienmodell von einem Fernstudium ab. Die Vorlesungszeiten vor Ort machen einen Großteil des Vorlesungsplans aus, Labors und Übungen verteilen sich dabei auf einen Abend in der Woche sowie auf Freitagnachmittag und Samstag. Die Vorlesungswochen erstrecken sich auf rund 25 Wochen im Jahr, in den Zeiten der landesweiten Schulferien finden keine Vorlesungen oder Prüfungen statt. Auf Antrag können im Einzelfall bestimmte Vorkenntnisse auf die Studienzeit angerechnet werden.
Die Studiengebühren betragen pro Monat 350 Euro verteilt über die vier Studienjahre (Anmeldegebühr 2400 Euro). Mit den Studiengebühren sind alle Leistungen einschließlich Studienberatung und - betreuung abgedeckt. Über finanzielle Fördermöglichkeiten informiert die WBA Interessierte im persönlichen Gespräch.
Die Hochschule Aalen entwickelt mit drei weiteren Fachhochschulen im Land die Konzepte für berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge in der Ingenieurwissenschaft, die modellhaft für alle Hochschulen des Landes sind. Die Aalener Planungen sind am weitesten voran getrieben. Unterstützt werden die neuen Studienangebote von Minister Prof. Dr. Peter Frankenberg. Neben dem Landrat stehen die lokalen Abgeordneten im Europa- und Landesparlament sowie die Bundestagsabgeordneten hinter dem Aalener Modell. Ideell und finanziell engagiert sich neben Industrieunternehmen und Verbänden wie der IHK auch der Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Aalen.
