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Seminartipp: Werkstoff- und Bauteiluntersuchung mit MaterialographieWie Sie das Gefüge von Materialien besser bewerten können

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Die Materialographie gilt als eines der wichtigsten Verfahren der Werkstofftechnik zur Analyse des Gefüges, das ganz maßgeblich die Eigenschaften von Komponenten aus Struktur- und Funktionswerkstoffen beeinflusst. Bei diesem Verfahren wird der Gefügeaufbau von Werkstoffen (Metallen, Keramiken und Kunststoffen), Werkstoffverbundsystemen (Keramik/Metall- oder Metall/Kunststoff) sowie Beschichtungen qualitativ und quantitativ mit mikroskopischen Verfahren untersucht. Dabei ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen dem strukturellen Aufbau - dem Gefüge -, den Eigenschaften und dem Herstellungsprozess von Werkstoffen und Bauteilen zu verstehen und gleichbleibend zu untersuchen.


ZIELSETZUNG

Dieses Seminar vermittelt Ihnen die Grundlagen und üblichen Vorgehensweisen von materialographischen Untersuchungen an Struktur- und Funktionswerkstoffen zur besseren Interpretation. Nach Abschluss des Seminars können Sie anhand bestimmter Merkmale und Kenngrößen das Gefüge von Werkstoffen und Bauteilen qualitativ und quantitativ beschreiben und interpretieren.


INHALTE

      • Theorie der Gefügeinterpretation
      • Überblick der wichtigsten Verfahren und Vorgehensweisen zur materialographischen Untersuchung von Werkstoffen und Bauteilen
      • Mechanische und physikalische Präparations- und Kontrastiertechniken zur Visualisierung des Gefügeaufbaus
      • Qualitative und quantitative Mikroskopie
      • Korrelative Mikroskopie – vom Computertomograph bis zum hochauflösenden REM
      • Erläuterung und Diskussion anhand von Beispielen


ZIELGRUPPE

Werkstoffprüfer, Techniker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Quereinsteiger in werkstofftechnische Qualitätssicherung/Materialanalytik. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.


Abschluss

Teilnahmebestätigung

Dozent

Dr. Timo Bernthale, Gaby Ketzer-Raichle

Dauer

2 Tage

Termin

27.06- 28.06.2017

Veranstatungsort

Hochschule Aalen

Gebühr

1250 Euro

Teilnehmerzahl

4 – 10 Teilnehmer

Buchungsnummer

2016-T0017

Anmeldeschluss

13.06.2017



Anmeldung unter: http://www.wba-aalen.de/pages/wba-seminare-seminare-technik



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Die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen und das Technologiezentrum Leichtbau der Hochschule Aalen erhielten vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg den Auftrag, zwei Leichtbaufortbildungen zu entwickeln, die sich an die gewerblich-technische Zielgruppe wendet. Dabei entstehen ein Grundlagen- und ein Vertiefungskurs, die den Teilnehmern praxisnahe Leichtbaukenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Die Kurse werden im Blended-Learning Format angeboten, das heißt, selbständige Online-Lernphasen wechseln sich mit einer Präsenzphase an der Hochschule Aalen ab. Die IHK Ostwürttemberg ergänzt die Bildungskette mit einer Leichtbauqualifizierung für Auszubildende. Weitere Informationen zu den Kursen und zur Anmeldung gibt es hier.

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Die erste Auslandsstudienwoche des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Maschinenbau der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen führte 16 Studierende nach Südafrika. Auf dem Programm standen neben einer Vorlesungswoche auch spannende Ausflüge.

Mit einem freundlichen „Welcome“ wurden die Studierenden von ihrer Dozentin Frau Prof. Kokt auf dem Campus der Central University of Technology (CUT) in Bloemfontein begrüßt. An vier Tagen vermittelte sie alles Wichtige zum Thema „Personalführung“, oder „Human Resource Management and Communication“, wie das Fach auf Englisch heißt. Auch im deutschen Stundenplan ist diese überfachliche Kompetenz vorgesehen, um die Studierenden auf eine Führungsrolle nach dem Master vorzubereiten.

Ebenso spannend waren die Ausflüge außerhalb der Vorlesung. Zu Beginn der Reise stand ein Firmenbesuch bei BMW in Rosslyn auf dem Programm, wo die Besucher die Produktion der 3-er Reihe des Automobilherstellers beobachten konnten sowie eine Safari im Pilanesberg Nationalpark. Die Gruppe hatte Glück und sah Elefanten, Giraffen, Geparden und Zebras aus nächster Nähe.

Für Lisa Raimund, Studentin im Master Maschinenbau, ist diese Auslandsreise ein Mehrwert für den Studiengang: „Neben den Vorlesungen hatten wir Gelegenheit, das Land und die Kultur von Südafrika kennenzulernen. Das finde ich eine sehr gute Kombination.“

Den Abschluss der Studienreise bildete ein Besuch in der Metropole Kapstadt, wo zunächst die Gießerei der Firma „Atlantis Foundries“ besichtigt wurde. Ein Besuch auf dem Tafelberg war aufgrund des Windes nicht möglich, dafür sorgte ein Tagesausflug ans Kap der guten Hoffnung für unvergessliche Momente.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass so ein Auslandsmodul eine gute Erfahrung für den ganzen Jahrgang ist, weil man sich auch außerhalb des Hörsaales besser kennenlernen kann.