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In Baden-Württemberg dürfen Bildungsmaßnahmen im Sinne des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg nur von anerkannten Bildungseinrichtungen durchgeführt werden. Um diese Anerkennung zu erhalten, haben die Graduate School Ostwürttemberg und die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen nun das vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg anerkannte Gütesiegel vorlegt – Das evalag QM-Zertifikat.

Mit dem evalag-Zertifikat wird den Einrichtungen bestätigt, dass sie die erforderlichen Zertifizierungskriterien umgesetzt sowie Verfahren und Instrumente zur Qualitätssicherung ihrer Weiterbildungsangebote etabliert haben. Das evalag-Zertifikat für wissenschaftliche Weiterbildungseinrichtungen ist ein im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkanntes Gütesiegel. So wird Transparenz über Standards, Anbieter und Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung in Baden-Württemberg geschaffen.

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„Ich freue mich wirklich, dass es jetzt bald richtig los geht“, strahlt Janina Bohler. Die Rede ist von einem neuen Ausbildungskonzept der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen, welches sie maßgeblich mitentwickelt hat. Dieses kombiniert erstmals und auf einzigartige Weise die beiden Bereiche Ausbildung und Studium und geht zum Wintersemester 17/18, sprich im September, in die erste Runde. Das Angebot richtet sich an alle Azubis mit Abitur oder Fachhochschulreife, die aktuell eine kaufmännische Ausbildung absolvieren und ein Studium anstreben. „Durch unser neues Studienmodell hat man am Ende dann gleich zwei Abschlüsse in der Tasche“, nennt Janina Bohler ein schlagendes Argument für das berufsbegleitende BWL-Studium parallel zur Ausbildung. Interessenten können sich noch bis zum 15. Juli bewerben.

Zeit sparen!

„Es hat sich herauskristallisiert, dass immer mehr Auszubildende später auch Studieren möchten“, berichtet Janina Bohler von den Anfängen des Projekts, das aus dem Bedarf heraus in Angriff genommen wurde. Wie der Name bereits erahnen lässt, hat sich die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen von Anfang an ganz der Fortbildung verschrieben. Schon immer können hier Fach- und Führungskräfte berufsbegleitend neue Qualifikationen und Kompetenzen erwerben - in Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Seminaren. Das neue duale Studienmodell holt Weiterbildungswütige nun zum ersten Mal schon während der Ausbildung ab. „Da spart man sich dann wirklich Zeit!“, so Bohler, denn: „Inhalte aus dem Berufsschulunterricht werden angerechnet, sodass die entsprechenden Studienmodule entfallen.“ Bislang kooperiert die Weiterbildungsakademie mit den Kaufmännischen Schulen in Aalen und Schwäbisch Gmünd und dem Kreisberufsschulzentrum in Ellwangen. „In enger Zusammenarbeit mit den Berufsschulen haben wir die Lehrpläne überprüft, um abzuklären, was angerechnet werden kann, was nicht. Bei den drei genannten Schulen ist das alles geklärt. Jedoch sind ausdrücklich auch Schüler anderer Berufsschulen herzlich dazu eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen, wenn Interesse an einem ausbildungsbegleitenden Studium besteht“, macht Janina Bohler deutlich.

Beide Seiten profitieren: Azubis & Unternehmen

Zeitersparnis, leichtere Studienfinanzierung durch geringe Gebühren in den ersten beiden Semestern, ein schnellerer Berufseinstieg, ein akademischer Titel verliehen von der forschungsstärksten Hochschule der Region - die Liste der Vorteile dieses Studienmodells für Azubis ist lang. Doch auch Arbeitgeber profitieren vom neuen Konzept: „Das ausbildungs- und berufsbegleitende Studium stärkt die Betriebszugehörigkeit, weil Weiterbildung so nicht mit dem vorübergehenden Ausstieg aus dem Arbeitsleben einher geht. Durch den interdisziplinären und praxisbezogenen Ansatz des Studiums an der WBA kann das erlernte Wissen außerdem direkt im Arbeitsalltag umgesetzt und angewendet werden“, fasst Janina Bohler zusammen. Unternehmen, die ihre Angestellten aktiv unterstützen möchten, könnten natürlich auch einen Teil der Studiengebühren übernehmen. „Diesbezüglich gibt es aber keine Verpflichtungen. Der Studienvertrag wird stets mit dem Studierenden, nicht mit dem Unternehmen geschlossen. Das Finanzielle muss also immer ganz individuell geregelt werden“, sagt Janina Bohler. Alles in allem sei sie sehr gespannt, wie das Angebot letztlich angenommen wird. Sie hofft auf reges Interesse vonseiten der Unternehmen und zahlreiche motivierte und interessierte Azubis - denn schließlich bietet dieses duale Ausbildungskonzept beiden Seiten großartige Vorteile. In diesem Sinne: auf einen erfolgreichen Start!


Zielgruppe

Auszubildende mit Abitur oder Fachhochschulreife, die eine Berufsausbildung als:

- Bankauffrau/-mann

- Indiestriekauffrau/-mann

- Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel

absolvieren und ein der kooperierenden Berufsschulen besuchen:

- Kaufmännische Schule Aalen

- Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd

- Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

Schüler anderer Berufsschulen wenden sich bitte direkt an die WBA


Ausbildungs- und Studiendauer

Semester 1 & 2: während der Ausbildung, reduziertes Studienprogramm (12 Monate)

Semster 3 bis 7: während der Berufstätigkeit, Anteil der Vorlesungen steigt (30 Monate)


Vorlesungszeiten

Es handelt sich um ein Präsenzstudium!

Fr. 15.30 bis 20.30 Uhr

Sa. 09.30 bis 16.45 Uhr

zusätzlich eine Blockwoche pro Kalenderjahr (Bildungsurlaub)

Schulferien sind vorlesungsfrei


Bewerbungsschluss

15. Juli jeden Jahres


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Letzte Vorlesung heute bei unserem Jahrgang 15 im Master Maschinenbau. Nur noch die Masterthesis, dann ist es geschafft !