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Seine Masterthesis zum Thema "Comparison of FEM software for topology optimization" hat Andreas Wacker beim Leichtbauzentrum der Hochschule Aalen unter Anleitung von Dr. Wolfgang Rimkus und Julian Schlosser geschrieben. Gemeinsam haben die drei nun ein Poster bei der diesjährigen Europäischen Technologiekonferenz der Firma Altair in Frankenthal eingereicht und prompt gewonnen. Das Poster präsentiert die Ergebnisse der Masterarbeit von Andreas Wacker, der Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Maschinenbau an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen ist. In seiner Arbeit hat er ausgewählte Finite-Elemente-Programme hinsichtlich der Durchführung einer Topologieoptimierung verglichen. Dabei wurde der vollständige Prozess von der Modellerstellung hin zur Bewertung des Ergebnisses und den Möglichkeiten der Geometrierückführung betrachtet.

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Prof. André Baeten, Dozent für Leichtbau im berufsbegleitenden Masterstudiengang Maschinenbau, hat für Studenten dieser Vertiefungsrichtung eine Exkursion zum Thema „Leichtbau und Faserverbundtechnologie“ organisiert.

Erste Station war die Firma SGL Carbon in Meitingen, wo die High-Tech Verstärkungsfasern aus Carbon produziert werden. Hier kann man sehen, wie aus dem Grundwerkstoff PolyAcrylNitril (PAN) in einem mehrstufigen Prozess hochfeste Carbonfasern entstehen. Im Leichtbauzentrum wurde die anschließende Weiterverarbeitung anschaulich erklärt und die Studierenden konnten die Fertigung von keramischen Bremsscheiben aus faserverstärktem Siliziumkarbid für Sportwagen bei der Sparte Brembo-SGL besichtigen.

Im Anschluss ging es weiter an die Hochschule Augsburg, wo ein CFK-Versuch im Labor auf dem Programm stand. Die Teilnehmer haben Glasfasergewebe mit Epoxydharz infiltriert und dabei das Vakuuminfusionsverfahren (VARI) kennengelernt.

Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch der beiden Institute Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV sowie Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP), ebenfalls in Augsburg. Die Besucher erlebten bei Fraunhofer eine Faser-Pultrusionsanlage, einen Fiber-Placement Roboter sowie Verfahren zum Recycling von Faserverbundwerkstoffen. Im DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie sahen sie die Verarbeitung von faserverstärkten Thermoplasten, das Wickeln eines Raketentanks sowie die zerstörungsfreie Prüfung von Faserverbundwerkstoffen mit Hilfe von Ultraschall und Thermographie.

Die Studenten waren sich einig, dass die Exkursion eine tolle Erfahrung war und Fabian Dörre ergänzt: „Es war spannend zu sehen, wie diese Technologie in der Praxis angewandt wird, über die wir bereits im Vorfeld so viel in der Theorie gelernt haben.“

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Die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen und das Technologiezentrum Leichtbau der Hochschule Aalen erhielten vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg den Auftrag, zwei Leichtbaufortbildungen zu entwickeln, die sich an die gewerblich-technische Zielgruppe wendet. Dabei entstehen ein Grundlagen- und ein Vertiefungskurs, die den Teilnehmern praxisnahe Leichtbaukenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Die Kurse werden im Blended-Learning Format angeboten, das heißt, selbständige Online-Lernphasen wechseln sich mit einer Präsenzphase an der Hochschule Aalen ab. Die IHK Ostwürttemberg ergänzt die Bildungskette mit einer Leichtbauqualifizierung für Auszubildende. Weitere Informationen zu den Kursen und zur Anmeldung gibt es hier.